Link zur Anmeldung zum Online-Live-Talk: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_UPJktCuyRmWeYrurYsg66A#/registration
Das billige Schnitzel aus dem Supermarkt hat eine sehr unappetitliche und extrem ungesunde Schattenseite: Die Gülleflut aus der industriellen Massentierhaltung belastet das Grundwasser massiv mit Nitrat.
Was das ganz konkret für Sie bedeutet und wie wir dagegen vorgehen, erfahren Sie in unserem Live-Talk online per Zoom.
Zu viel Nitrat im Trinkwasser ist gesundheitsgefährdend und kann besonders bei Säuglingen zum Tod führen. Deshalb wird Nitrat schon jetzt mit hohem Aufwand aus unserem Trinkwasser gefiltert und es ist absehbar, dass dies künftig in noch größerem Ausmaß notwendig sein wird. Die Kosten dafür legen die Versorger über die Trinkwasserpreise direkt auf uns Verbraucher um. Mit anderen Worten: Die Profiteure der industriellen Massentierhaltung kippen uns ihren Müll vor die Tür und wir Bürgerinnen und Bürger bezahlen für die Entsorgung.
Dagegen wehren wir uns! Bereits im Juni 2025 haben wir mit Ihrer Unterstützung ein historisches Grundsatzurteil für Sauberes Wasser vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig für Sauberes Wasser erstritten. Das Urteil besagt eindeutig: Die Bundesländer sind in der Pflicht, ihre Bürgerinnen und Bürger vor zu hohen Nitratwerten zu schützen.
Aber statt endlich zielgerichtet zu handeln, verschärft die Bundesregierung gemeinsam mit dem Bauernverband das Problem weiter: Das zentrale Instrument zur Überwachung von Nährstoffüberschüssen, die Stoffstrombilanz, ist inzwischen abgeschafft. Umwelt und Gesundheitsschutz bleiben auf der Strecke und die landwirtschaftlichen Betriebe, die bereits umweltschonend wirtschaften, haben das Nachsehen. Zugleich bleibt Landwirtschaftsminister Rainer konkrete, umsetzbare Ansätze für wirksame und verursachergerechte Düngeregelungen schuldig und verstößt damit gegen das höchstrichterliche Urteil vom Juni 2025.
Was genau wir dagegen unternehmen, erläutern
– Dr. Caroline Douhaire, Rechtsanwältin für Umweltrecht, führend bei Nitratklagen
– Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH
– Reinhild Benning, DUH-Agrarexpertin und ausgebildete Landwirtin