Für wen ist die Stadt gemacht?
Im Rahmen des Projekts „Quartier der Ideen“ möchten wir gemeinsam darüber nachdenken, wie Stadtentwicklung diskriminierungssensibler gestaltet werden kann. Denn öffentliche Räume werden nicht von allen Menschen gleich erlebt. Manche fühlen sich willkommen, sicher und gesehen. Andere erleben Ausgrenzung, Barrieren oder haben den Eindruck, dass ihre Bedürfnisse in Planungs- und Beteiligungsprozessen kaum berücksichtigt werden.
Wir möchten gemeinsam ein Bewusstsein dafür schaffen, wie Macht, Sichtbarkeit und Diskriminierung unsere Städte prägen und welche Möglichkeiten es gibt, Stadtentwicklung gerechter und inklusiver zu gestalten.
Zu Beginn des Workshops gibt es einen kurzen Impuls zu Fragen wie:
– Was bedeutet Macht in der Stadtentwicklung?
– Wer wird im öffentlichen Raum gesehen und wer nicht?
– Warum werden manche Perspektiven in Beteiligungsprozessen häufiger gehört als andere?
Anschließend entwickeln wir gemeinsam Ideen und Empfehlungen für eine diskriminierungssensible Stadtentwicklung.
Die Ergebnisse des Workshops werden im Projekt „Quartier der Ideen“ dokumentiert und an die zuständigen Fachämter der Stadt Nürnberg weitergegeben. Sie sollen als Impulse für zukünftige Beteiligungsprozesse und die Entwicklung des Stadterneuerungsgebiets Annapark dienen.
Eingeladen sind alle Menschen, die sich für eine diskriminierungssensible und gerechte Stadt einsetzen oder gemeinsam daran arbeiten möchten.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.